Zubereitung

Mit einigen kleinen Handgriffen können auch Sie Ihr Miyazaki-gyu köstlich zubereiten.

Edelteile

Filet: Das Filet/ tenderloin ist auch beim original japanischem Wagyu das Zarteste und Edelste Fleischteil. Das Steakmesser wird eigentlich nur aus Gewohnheit eingedeckt. Perfekt für verschiedenste Grillarten (Holzkohle, Gas), Plancha, Pfanne und Oberhitzenbeefer aber auch als Carpaccio oder Nigiri.

Ribeye: Das Ribeye/ Hohrücken ist auch beim original japanischem Wagyu das mit dem grössten Fettanteil. Eine ware Umami Bombe und perfekt als Steak von der Grill/ Teppaniyakiplatte. Perfekt für verschiedenste Grillarten (Holzkohle, Gas), Plancha, Pfanne und Oberhitzenbeefer.

Striploin: Das Striploin/ Roastbeef ist der Klassiker und sehr vielseitig einsetzbar. Perfekt für verschiedenste Grillarten (Holzkohle, Gas), Plancha, Pfanne und Oberhitzenbeefer. Jedoch lassen sich auch wunderbar Nigiri oder andere klassische Gericht wie Shabu Shabu oder Sukiyaki zubereiten.

Second Cuts:

Ribfingers: Die Ribfingers sind in Japan ein sehr begehrtes Fleischteil. Es handelt sich um das Fleisch zwischen den einzelnen Rippenbögen des Wagyu. Es eignet sich perfekt für Eintöpfe und Spiesse sowie zum Grillen und Schmoren. Liebhaber schätzen vor allem den kräftigen Fleischgeschmack welches nie so zart sein wird wie die Edelteile.

Kugel: Aus der Kugel/ Knuckle lassen sich dünne Steaks schneiden aber auch klassisch japanische Gerichte wie Sukiyaki, Yakiniku, Shabu Shabu oder Tempura und Teppanyaki zaubern. Die Marmorierung ist weniger stark ausgeprägt als bei den Edelteilen, der Umami geschmack belohnt
dennoch jeden Fleischliebhaber.

 

Generelle Tipps zur Zubereitung

Geniessen Sie Wagyu so frisch als möglich!

1. Richtig auftauen: Genauso wichtig wie das extrem schnelle schockfrieren ist der behutsame Auftauprozesse. Umai Wagyu empfiehlt das Wagyufleisch im Vakuumbeutel über Nacht im Kühlschrank ganz langsam aufzutauen. Bei Stücken über 1 Kilogramm auch bis zu 48 Stunden.

2. Kühlschrank: Nehmen Sie Ihr Fleischteil 20-30 Minuten vor dem Zubereiten aus dem Kühlschrank um es langsam aus Zimmertemperatur zu bringen.

3. Trocknen Sie mit einem Küchentuch eventuellen Fleischsaft ab.

4. Würzen Sie das Fleisch erst kurz vor dem Garprozess. (Ausser das Rezept verlangt eine längere Marinade)

5. Erhitzen Sie das Garmedium genügend vor um einen relativ kurzen aber kräftigen Bräunungsvorgang mit einer goldenen Krustenbildung zu erreichen. Sie werden den ganz eigenen Duft des Wagyus schon beim Anbraten erfahren. Generell braucht es keinerlei extra Öl oder Fett in der Pfanne oder auf der Grillplatte.

6. Garzeit: Miyazaki Wagyu enthält viel mehr ungesättigte Fettsäuren und weniger Wasser als herkömmliches Rindfleisch. Da Wasser Hitze besser leitet als Fett, braucht das Wagyu länger um die perfekte Kerntemperatur zu erreichen. Deswegen empfehlen wir 1 cm dicke Steaks die optimalerweise für 60-90 Sekunden von beiden Seiten angebraten werden. Wir empfehlen die Garstufe Medium bis Medium-rare (52-56°C Kerntemperatur).

7. Wir empfehlen generell alle gewünschten Beilagen fertig serviert zu haben um das Wagyu direkt nach dem garen, heiss in dünne Tranchen aufzuschneiden und sofort zu geniessen.

8. Neben den klassischen asiatischen Rezepten kann Wagyu in den verschiedensten Arten und Techniken zubereitet werden. Sehr ähnlich wie bei den meisten Delikatessen braucht es jedoch nicht opulente Beilagen. Gewürze die eine gute Balance garantieren, unterstreichen den Eigengeschmack von Wagyu z.B. Yuzu, Sansho Bergpfeffer, Wasabi, Meersalz oder Soyasosse. Dazu grünes Gemüse wie Frühlingszwiebeln und Zuckerschoten aber auch Pilze bis hin zu Meeresfrüchten wie Seeigel oder Jakobsmuscheln. Sie sehen der Fantasie sind keinerlei Grenzen gesetzt.

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